Animationsfilme gibt es derzeit viele. Doch diesen hier wollen wir euch besonders ans Herz legen: „Mein Leben als Zucchini“ von Claude Barras bezaubert mit seinen bunten, kulleräugigen Knetfiguren und nähert sich spielerisch ernsten Themen. Ein wunderbarer Familienfilm.

Mein Leben als Zucchini
Traurig: Der kleine Zucchini hat seine Mutter verloren (Foto: © Courtesy of Sundance Institute )

Worum geht es? Der kleine Zucchini (Stimme im Original: Gaspard Schlatter) ist erst neun Jahre alt, als seine Mutter plötzlich ums Leben kommt. Zum Glück kümmert sich der Polizist Raymond (Michel Vullermoz) um den Jungen und bringt ihn in die Obhut von Madam Papineau (Monica Budde). In ihrem Heim soll Zucchini zusammen mit den anderen Kindern, die ebenfalls schwere Schicksale haben und dort gelandet sind, aufwachsen. Doch die Eingewöhnung in seinem neuen Zuhause fällt Zucchini nicht leicht. Erst nach und nach freundet er sich mit der schüchternen Alice (Estelle Hennard) oder dem frechen Simon (Paulin Jaccoud) an. Schließlich stösst auch noch die hübsche und mutige Camille (Sixtine Murat) zu der Truppe. Zucchini verliebt sich Hals über Kopf in sie. Doch ihre Tante will Camille zurückholen…ob Zucchini und seine Freunde das verhindern können?

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„Mein Leben als Zucchini“ kommt am 16.02.2017 in die Kinos (Foto: © Courtesy of Sundance Institute )

Worum geht es wirklich? Claude Barras schafft es, in diesem liebevoll gemachten Animationsfilm schwere Themen wie Tod, Missbrauch und Vernachlässigung sensibel und kindgerecht zu behandeln. Seine bunten Figuren mit ihren großen Kulleraugen sind absolute Sympathieträger. Es geht um Freundschaft und Zusammenhalt.

Wer kommt mit? Ein wunderbarer Film auch schon für kleine Kinder, aber auch Eltern und größere Kinder werden die Zucchini und seine Freunde lieben.