Kuscheltiere kann man nie genug haben. Insbesondere nicht wenn es ein Einhorn mit dem Namen Luna aus peruanischer Tangüis-Baumwolle ist. Höchste Zeit, sich das Label Mama Ocllo mal genauer anzuschauen!

Fair ist für das Label Mama Ocllo nicht nur ein leeres Wort. Seit 2015 bietet es nicht nur garantiert schadstofffreie Kuscheltiere und Baby-Accessoires aus peruanischer Tangüis-Baumwolle an, sondern sorgt gleichzeitig auch für mehr fianzielle Unabhänigkeit  der Frauen in den perunaischen Anden. Mit dem Kauf werden Frauen und deren Familien unterstützt. Die fleißigen Strickerinnen sichern sich durch ihre Arbeit ein Zusatzeinkommen, mit dem sie ihren Kindern eine bessere Schulbildung ermöglichen können.

Die Idee
Martina Surainer de Cueoto, Gustavo Cueto Alvildo und Telma Sousa De Brito machten sich 2007 auf eine Reise nach Peru und verliebten sich sofort in das Land. Unabhängig voneinander stand für alle drei fest, dass sie früher oder später ein Projekt in Peru starten wollten. Martina dachte zunächst an ein Doktorat mit Schwerpunkt peruanische Kolonialgeschichte, Gustavo wollte eine Firma in Peru gründen und Telma plante die Entwicklung einer eigenen Marke für Surfbekleidung aus peruanischen Materialien. Doch am Ende verbanden alle drei ihre Erfahrungen und Kenntnisse und gemeinsam wurde Mama Ocllo gegründet. Ein Label, das nachhaltig produzierte, farbenfrohe und mengenmäßig limitierte Kleidungsstücke aus bester Bio-Baumwolle und seltenen Naturmaterialien produziert.

Fair bis zum Schluss
Das besondere dabei ist, dass jedes Produkt des Labels in liebevoller Handarbeit von peruanischen Frauen und  in Zusammenarbeit  mit Organisationen wie von Manuele Ramos entsteht. Dabei werden die Frauen für jeden Auftrag neu eingeschult und vor allem fair entlohnt. Als große Peru-Fans wollen die Gründer von Mama Ocllo dem Land nämlich keine Rohstoffe entziehen, sondern durch die Produktion innerhalb der Grenzen eine gesamte Produktionskette – vom Anbau bis zum Endverbraucher – entstehen lassen.

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