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Mit einer guten Geschichte wird ein verregneter Sonntag schöner und das Einschlafen einfacher. Wenn es dazu auch noch tolle Illustrationen gibt, ist alles gut. Wir haben uns auf Samtpfoten auf die Suche nach Bilderbüchern zum Vorlesen gemacht, in der wilde Raubkatzen die Hauptrolle spielen.

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Wer ist hier eigentlich am Wildesten?

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Marjaleena Lembcke und Wiebke Rauers: Carmen Grandezzas Katzenheim. Nilpferd Verlag 2017, 14,95 Euro

Die „100 Kilo Ausgeglichenheit“, wie sich Carmen Grandezza selbst nennt, haben es in sich: Grandezza ist eine eigenwillige Opernsängerin, die sich nicht mehr auf die Bühne traut. Lautstark trällern tut sie dennoch – vor allem, wenn sie nach ihren sechs Katzen ruft. Als jedoch ein weiteres Tier Obhut im Katzenhaus sucht, wird es schwierig. Kann ein riesiger, bellender Hund die harmonische Fell-WG stören?

Marjaleena Lembcke und Wiebke Rauers nähern sich dem Thema Toleranz auf ganz eigenwillige und etwas abgedrehte Art und Weise. Opernsängerin Grandezza ist jedenfalls ein echtes Original.

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Das größte Abenteuer wartet im eigenen Garten

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Lizzy Stewart: Der Tiger im Garten. Lingen Verlag 2017, 12,95 Euro

Paula ist so langweilig, wie wahrscheinlich noch nie einem anderen Kind vor ihr. Selbst als ihre Oma ihr davon erzählt, dass es im Garten einen Tiger gibt, zieht Paula widerwillig los: Sie findet, dass sie für so Albernheiten, wie den von Oma ausgedachten Tiger schon zu groß ist. Wie aufregend aber wäre es, wenn es zu Paulas Überraschung im Garten Einiges zu entdecken gäbe, und sich vielleicht sogar wirklich ein Tiger blicken ließe?

Lizzy Stewart hat dieses Bilderbuch eindrucksvoll illustriert und auf keiner der Seiten liebevolle Details vergessen. Ein bisschen philosophisch wird das Ganze auch noch, wenn Paula sich darüber Gedanken macht, inwiefern Realität von Überzeugung abgelöst werden kann. Da möchten wir uns direkt auch in den Garten begeben und nach einem Tiger suchen.

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Auf Entdeckungsreise

Wilma, die Katze, hat tierischen Hunger. Leider hilft ihr einfach niemand: Alle sind wahnsinnig beschäftigt. Aber womit nur? Auf den ersten Blick kann man das gar nicht so gut erkennen. Gut, dass es die Lupe hinten im Buch gibt, die einem beim Suchen und Entdecken hilft. So erfahren wir hier alle, wer eigentlich dem Metzger die Wurst gestohlen hat und was die Strassen in der Stadt unsicher macht.

Liliane Steiner: Wilmas Mäusejagd. Kunstanstifter Verlag 2017, 22 Euro
Liliane Steiner: Wilmas Mäusejagd. Kunstanstifter Verlag 2017, 22 Euro

Illustratorin Liliane Steiner hat sich bei ihrer eigenen Katze scheinbar Einiges abgeschaut um dieses Buch so kunstvoll zu illustrieren. Die hochwertige japanische Bindung bietet außerdem eine besondere Haptik. Dank der Lupe lernen wir direkt, hinter das Offensichtliche zu schauen.

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Das Leben als Tigerkind

Als kleiner Tiger hat man einen sehr anstrengenden Alltag:

Michael Engler/ Joëlle Tourlonias: Ich bin ein Tiger. Annette Betz Verlag 2017, 12,95 Euro
Michael Engler/ Joëlle Tourlonias: Ich bin ein Tiger. Annette Betz Verlag 2017, 12,95 Euro

Man muss sich heranpirschen, muss aufpassen, dass man in keine Falle tappt und muss sein schönes Fell ganz dringend vor Wasser und Seife schützen. Außerdem will ja auch richtiges Gebrüll gelernt sein! Frech sein auch – denn der kleine Tiger in diesem Buch ist alles andere als brav und lässt kurzentschlossen das Chaos regieren.

Zugegeben: Der von Tourlonias illustrierte Tiger wächst einem sofort ans Herz. Erstens weil er ganz schön niedlich aussieht, zweitens und vor allem aber, weil er ein echter Rabauke ist, in dem man sich sofort wiederfinden möchte – nicht nur als Kind. Die Geschichte dazu ergänzt dieses Bilderbuch bestens!

[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Titelbild: Andrej Dallmann[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]