Go Green! Wie in vielen anderen Bereichen, wächst auch in der Mode mehr und mehr der Trend zu ökologisch produzierter Ware. Trotzallem verbinden die meisten mit Nachhaltigkeit noch immer ein verstaubtes Öko-Image. Ethik und Ästhetik müssen sich nicht zwangläufig ausschließen: Dass man trotz ökologisch ausgerichteter Produktion im Design keine Abstriche machen muss, beweisen diese fünf Labels vorbildhaft. Viel Spaß beim Entdecken!

 

Poudre Organic
Vor rund 3 Jahren wurde das junge, französische Label von Manon Trottier gegründet. Als Mutter von drei Kindern hatte die Designerin hohe Ansprüche in Sachen Ästhetik, Nachhaltigkeit und Praktikabilitöt. In ihren detailverliebten Kollektionen konzentriert sich Trottier auf den Einsatz umweltfreundlicher Stoffe. Poudre Organic zeigt auf der eignen Webpage sowie im französischen Onlineshop Smallable Minimode und Accessoires für Kinder im Alter von 1 Monat bis 8 Jahren. Wir haben uns besonders in die pudrigen Farben tollen Details wie kleine Stickereien oder Krägen der Marke verliebt!

Infantium Victoria
Ebenfalls vor drei Jahren entstand »Infantium Victoria«. Die Marke des Designerduos Julia Gaydina und Dinie van den Heuvel spezialisiert sich auf die Produktion von High-End-Biomode für Kinder. Unter dem Motto »Badass avant garde for Little Humans« lässt sich Infantium Vicotira als klare Abgrenzung vom Mainstream und Fast Fashion vom Design vergangenen Zeiten inspirieren und holt dieses gleichzeitig in die Gegenwart. Uns hat es besonders die aktuelle Kollektion »Emulsion« angetan, in der die beiden Designerinnen klassisches Schwarz mit kräftigem Blau und sommerlichen Verläufen brechen. So lässig kann öko sein!

 

Pierrot La Lune
Skandinavischer Look kombiniert mit ökologischen Materialien. Seit 2013 produziert das Kindermodelabel Pierrot La Lune Kollektionen mit klarem Schnitt und dezenten Musern. Die dänische Designerin Emilie Ventujol konzentriert sich in ihrer Mode auf Kinder im Alter zwischen 2 und 10 Jahren und präsentiert für den Sommer verträumte Mode, sich sich auf ihre Kindheit in Südeuropa in den 50er und 60er Jahren bezieht. Nachhaltige Geschäftsprinzipien und Detailgenauigkeit sind Schlüsselwerte im Designprozess. Die Kollektionen werden in Bio-, GOTS-zertifizierter Baumwolle hergestellt. Strickware wiederum in 100% weicher Alpaka-Wolle (Fairtrade) aus dem bolivianischen Hochland in Südamerika!

 

Toms
»Dein Kauf kann ein Leben verändern« – so steht es auf der Website der Schuhmarke TOMS. Mit einem Einkauf wird dem Unternehmen geholfen, Schuhe zu spenden und bedürftigen Menschen neues Augenlicht, sauberes Wasser und sichere Geburten zu ermöglichen. In frischen Farben und Designs präsentiert TOMS nicht stylishes, veganes Schuhwerk für die ganze Familie, sondern setzt sich neben faire Produktion zusätzlich für den guten Zweck ein. Mehr zu den zahlreichen Aktionen erfahrt ihr unter shoptoms.de!

 

hessnatur
Der Klassiker unter den grünen Labels: Bereits Ende der 70er Jahre wurde hessnatur von Firmengründer Heinz Hess ins Leben gerufen. Der Unternehmer suchte nach der Geburt seines ersten Sohnes nach giftfreier und ökologisch-einwandfreier Babymode, und produzierte letztendlich die erste Serie aus reinen Naturfasern selbst. hessnatur setzte in den letzten 40 Jahren hohe Qualitätsrichtlinien, verzichtet gänzlich auf die chemische Ausrüstung von Fasern und setzt sich für sozialgerechte Arbeitsbedingungen ein. Nach der langjährig erfolgreichen Erwachsenenkollektion fokussiert sich das deutsche Label mittlerweile auch auf Kinder und schafft dabei gleichzeitig den Spagat zwischen Öko und Trend – Daumen hoch!

 

Titelbild: Hessnatur
Teaserbild: Infatium Viktoria