Spielzeug oder Möbelstück? Beides! Wir haben neun Beispiele für gut ausgetüftelte Spielmöbel, die eine Bereicherung in jedem Kinderzimmer sind. Sie fördern die Kreativität der Kids und sparen manchmal sogar Platz durch ihre 2-1 Funktion.

Ein Bett, einen Tisch und Stauraum in Form einer Kiste oder eines Regals braucht wohl jedes Kinderzimmer. Wer nur einen kleinen Raum zur Verfügung hat, muss aus Platzmangel oft auf größere Spielzeuge verzichten. Es sei denn, ihr entscheidet euch für ein cleveres Spielmöbel. Die erfüllen nicht nur einen praktischen Zweck, sondern können auch wunderbar bespielt werden. Hier kommen für alle auf der Suche nach Inspiration neun Beispiele für gelungene Spielmöbel, die eine Investition wert sind.

Von oben links:

Kutikai: Stabiler Kindertisch trifft auf kreatives Spielhaus: An der schrägen Tischplatte kann der Nachwuchs malen oder schreiben. Eine Etage tiefer kann mit Freunden ein Kaffeekränzchen gehalten oder ein Heim für Puppen geschaffen werden. Der Tisch ist nämlich so konzipiert, dass er die Form eines Hauses hat. Also bietet es sich geradezu an, unter ihm zu spielen. Das spart Platz und gibt auch Kindern mit kleinen Zimmern die Chance, ein tolles Spielhaus zu besitzen.
ca. 585 Euro; über smallable.de

Julica: Löwe „Leo“ ist nicht nur Sitzgelegenheit, er bietet im Inneren auch Stauraum. Hebt man die Sitzfläche des Hockers an, erreicht man ein Fach, in das Spielzeug und kleine Bücher passen. Mit „Leo“ zieht ein wilder Spielkamerad ins Kinderzimmer ein. Die Rasselbande perfekt machen weitere Hocker der Serie in Form von Elefant und Nilpferd.
ca. 150 Euro; julica-design.de

Allerlei Spielkiste: Die modulare Holzspielkiste für Kinder besitzt eine Tafelseite, die mit Kreide bemalt werden kann. Durch ein einfaches Stecksystem lässt sich die Kiste in eine Ritterburg, ein Pferd, ein Flugzeug, ein Auto oder – wie hier abgebildet – ein Schiff verwandeln. So trainieren die Kleinen ihre motorischen Fähigkeiten. Im Inneren sind ein Tisch und zwei Bänke, sodass die Kiste auch zum Basteln oder Verspeisen von einem Imbiss genutzt werden kann.
ca. 1.000 Euro; über kidswoodlove.de 

Jundado: Archipel ist eine Spielinsel, die ausgeklappt sowie mit verschiedenen Modulen aus- und angebaut werden kann. Die einzelnen Elemente lassen sich durch Gurtbänder, die durch die Grifflöcher geführt und mit Klettbändern fixiert werden, miteinander verbinden. So bekommen sie die nötige Stabilität. Es gibt unter anderem ein Tisch mit Bänken, einen Tunnel und ein Regal, die variabel angeordnet werden können. Auf diese Weise entstehen viele Möglichkeiten für die Kinder sich zu verstecken, zum drauf sitzen oder zum Verstauen von Spielzeug. Auf etwas mehr als 2 Quadratmetern können damit acht Kinder gleichzeitig spielen.
Set Maxi ca. 3.100 Euro; jundado.de

Ekomia: Durch Drehen der Seitenteile und der Tischplatte kann der Tisch „Just“ in drei Höhen aufgebaut werden. So ist er für Kinder zwischen 80 und 150 cm Größe passend. Der Clou ist die schwarze Tischplatte, die mit Kreide bemalt werden kann. Abwaschen lassen sich die Zeichnungen und Schriftzüge ganz einfach mit Wasser. In einem Fach unter der Tischplatte ist Platz für Schreibutensilien.
ca. 140 Euro; über avocadostore.de

Wobbel: Beim „Wobbel“ handelt es sich um ein Balance Board, auf dem die Kinder ihr Körpergefühl stärken können. Stellen sie sich hinein, können sie das Board mit Muskelkraft zum Schaukeln bringen und müssen dann versuchen, die Balance zu halten. Auch zu ruhigen Aktivitäten lädt „Wobbel“ ein: In eine Decke gekuschelt können Kids in der Krümmung liegend ein Buch lesen. Dreht man das geschwungene Brett um, können Kids den „Wobbel“ als Stufe nutzen und sich auf ihn stellen.
ca. 150 Euro; wobbel.eu 

Bonnesoeurs: Das Bett hat einen Überbau in Form eines Hauses und eröffnet so unzählige Möglichkeiten der Verwandlung. Ob Tipi, Prinzessinnenschloss, Urwald oder Unterwasserparadies: Durch Vorhänge und Accessoires lassen sich fantasievolle Welten kreieren. So ist das Bett nicht nur zum Schlafen da, auch tagsüber können die Kids spannende Abenteuer mit ihm erleben.
ca. 650 Euro; über korbmayer.de  

Sebra: Mit dieser Miniaturküche können sich Kids wie große Küchenmeister fühlen. Die Ofenklappe lässt sich öffnen und hat ein Sichtfenster, durch das sich der Garfortschritt beobachten lässt. Für die zwei Herdplatten gibt es Drehknöpfe zur Regulierung, das Spülbecken aus Metall lässt sich herausnehmen. Diese realitätsnahen Details lassen den Spielspaß steigen.
ca. 200 Euro; über kinderraeume.com 

casieliving: Alles eine Frage der Betrachtung – das gilt auch bei diesem Spielmöbel. „Parcours“ hat auf der einen Seite eine Kugelbahn, auf der Holzautos über vier Strecken den Weg nach unten rollen. Auf der Rückseite verbirgt sich ein Regal mit unterschiedlich großen Fächern. Cleveres Detail: Unter dem Dach lässt sich eine Kleenex-Box verstecken, sodass der Schornstein als Taschentuchspender dient.
ca. 360 Euro; casieliving.de

Foto Slider: Allerlei Spielkiste; Foto Teaser: Kutikai