Kinder unter sechs Jahren sind im Straßenverkehr besonders gefährdet. Oft erleiden sie schwere Unfallverletzungen, weil die Kindersitze nicht vorschriftsmäßig installiert wurden oder die kleinen Passagiere nicht richtig angeschnallt sind. Der ADAC gibt folgende Tipps, wie ihr Kinder im Auto sichern solltet.

Unbedingt beachten

  • Kindersitze müssen die Prüfnorm ECE-R 44/03 oder ECE-R 44/04 aufweisen. Modelle mit älteren Siegeln sind nicht mehr zugelassen.
  • Wird ein rückwärts gerichteter Kindersitz auf dem Beifahrersitz befestigt, muss der Beifahrerairbag deaktiviert werden.

Kinder korrekt im Auto sichern

  • Der Gurt muss straff sitzen, zwischen ihn und den Körper des Kindes darf nur eine flache Hand passen.
  • Der Schultergurt sollte mittig über die Schulter, der Beckengurt so tief wie möglich über die Leistenbeuge laufen.
  • Sitzerhöhungen müssen ausgeprägte Gurthaken aufweisen, da sonst ein hochrutschender Beckengurt schwere Bauchverletzungen verursachen kann.
  • Auch für größere Kinder sind Sitze mit Rückenstützen empfehlenswert, da sie eine bessere Schultergurtführung und Kopfabstützung gewährleisten.
  • Prüft regelmäßig, ob der Sitz richtig auf die Größe des Kindes eingestellt ist.
  • Der Kindersitz muss stabil und sicher befestigt sein und darf nicht verrutschen – auch wenn kein Kind darin sitzt. Das Isofix-System bietet die beste Sicherheit. 

Gefahren im Auto minimieren

  • Der Kindersitz sollte auf der Rückbank in der Mitte oder hinter dem Beifahrer installiert sein. Dann kann das Kind auf der Seite zum Gehweg ein- und aussteigen.
  • Transportiert keine schweren oder scharfkantigen Gegenstände im Innenraum eures Autos, die Passagiere bei einem Unfall verletzen könnten.

In diesen Sitzen reisen eure Kinder im Auto sicher:

Foto Slider: Britax Römer

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