Ob Verbandsmaterialien oder eine Grundausstattung an Arzneimitteln. Alle Eltern wissen, wie viel eine gut ausgestattete Hausapotheke wert ist. Um erste Hilfe bei kleineren Verletzungen zu leisten oder um Erkältungssymptome oder Fieber rasch in den Griff zu bekommen, sollte man regelmässig die Hauspotheke aufstocken. Wir haben das Wichtigste für euch in der folgenden Liste zusammengefasst.
Text: Isabelle Jänchen

Verbandsmaterialien:

  • Digitales Fieberthermometer
  • Verbandsschere
  • Pinzette
  • Pipette
  • Einmalhandschuhe
  • Desinfektionsmittel zum Säubern von Wunden (Am besten eines, das nicht brennt. Gibt es zum Beispiel von Hansaplast als Wundspray oder das Octenisept Wund-Desinfektionsspray)
  • Pflaster in verschiedenen Größen und Pflasterrolle (Die mit den aktuellen Lieblingsfiguren der Kinder drauf trösten extra gut)
  • Sterile Wundschnellverbände in verschiedenen Größen
  • Mullbinden
  • Wärmflasche/Kirschkernkissen

Medikamente:

  • Abschwellende Nasentropfen oder Nasenspray
  • Fiebersenkende / schmerzstillende Zäpfchen (Wichtig: Regelmäßig schauen, ob die Dosis je nach Alter noch die richtige ist)
  • Hustensaft/Hustentropfen
  • Fiebersaft
  • Ein Glukose-Mineralstoff-Präparat, bei starkem Durchfall oder Erbrechen (Zum Beispiel: Oralpädon, gibt es mit fruchtigem Geschmack)
  • Abführmittel (Insbesondere für Baby’s mit Neigung zu Verstopfungen. Hier verhilft das Mittel Babylax zur Ruhe im Bauch)

Am besten man belässt die Medikamente in ihrer Originalverpackung mit Beipackzettel. Natürlich kann man heutzutage nach jeder Packungsbeilage googeln. In dem Fall ist es vielleicht dennoch ratsamer alles komplett beisammen zu haben. Sollten Eltern unsicher sein, welche Mittel in die Hausapotheke ihres Kindes gehören, fragt man besten beim Kinderarzt nach. Der wird über die in seinen Augen wichtigsten Mittel Auskunft geben.

Salben & Cremes:

  • Wund- und Heilsalbe
  • Engelwurzbalsam von der Bahnhofs Apotheke (bei wunden Näschen)
  • Brand- und Wundgel
  • Combudoron Gel (bei leichten Verbrennungen, Sonnenbrand und Insektenstichen)
  • Zinksalbe (bei entzündeten Wunden oder wundem Po, hier nur mit einer pflegenden Salbe ergänzen, damit die Haut am Po nicht zu trocken wird)
  • Bioderma Cicabio Arnica+ Creme (bei Schwellungen, Stößen, Beulen und Blutergüssen)
  • Thymian Myrte Balsam von der Bahnhofs Apotheke (Zum Einreiben auf der Brust bei Husten und Schnupfen)

Für die Versorgung durch homöopathische Mitteln eignen sich:

  • Arnica D12 Globuli (hilft bei Schwellungen, Stößen, Beulen und Blutergüssen)
  • Belladonna D12 Globuli bei (fieberhaften Entzündungen im Bereich der Atemwege oder des Mittelohres)
  • Infludoron Streukügelchen von Weleda (bei Anzeichen grippaler Infekte)
  • Viburcol Zäpfchen (bei Erkältungskrankheiten und auch Fieber, bei Unruhe während dem Krankheitsverlauf)
  • Apis D12 (bei Insektenstichen)

Sofern das Kind in bestimmten und immer widerkehrenden Situationen auf Medikamente angewiesen ist (z.B. Asthma, Pseudo Krupp) stellt als Eltern sicher, dass ihr die geeigneten Medikamente genügend im Haus habt.

Unser Tipp: Die Arzneimittel von Kindern und Erwachsenen getrennt und immer an demselben Ort aufbewahren. Hilfreich ist außerdem eine Liste mit  den wichtigsten Notrufnummern (wie Giftnotruf etc.) oder diese am besten gleich im Telefon vermerken.

Wichtig: In regelmäßigen Abständen das Haltbarkeitsdatum aller Arzneimittel kontrollieren!

 

Zusätzliche Quelle: kindergesundheit.info.de

Titelbild: simarik / istock

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