Kinderhaut ist dünn und sehr empfindlich – das wissen alle Eltern. Deshalb sollte jedes verwendete Pflegeprodukt genau geprüft werden, bevor wir es an die Haut unserer Kinder lassen. Besonders gerne greifen Eltern deshalb zu zertifizierter Naturkosmetik, mit leicht verständlichen Inhaltslisten und unbedenklichen Zutaten. Eine Marke für Naturksometik, die sich auf Produkte für Babys und Kinder spezialisiert hat, ist zum Beispiel das boep. Unsere Redakteurin hat die Produkte mit ihren Kindern getestet.

Naturkosmetik für Kinder: das boep im Test

Meine Kinder (7 und 2) baden ausgesprochen gerne, weshalb es wenig Tricks bedarf, um sie in die Wanne zu bekommen. Am liebsten natürlich mit viel Schaum! Deshalb testen wir auch als erstes das Schaumbad von das boep. Meine Erwartungen sind – ähnlich wie bei mir bekannten Shampoos von Naturkosmetikmarken – dass sich der Schaum eher in Grenzen halten wird. Aber weit gefehlt! Schon eine kleine Menge ergibt (für ein Naturkosmetikprodukt) ganz viel Schaum, der herrlich weich ist und mit dem sich – ganz wichtig – super Bärte ans Gesicht modellieren lassen. Meine Kinder sind hin und weg! Ringelblumenextrakte im Schaumbad sorgen für die nötige Pflege, so dass die Haut nicht austrocknet.


Das Babyshampoo nutze ich nur für meinen Sohn, der längere und sehr dicke Haare hat. Bei meiner Tochter reicht es, einmal mit etwas Badewasser die Haare auszuspülen. Bei dem Shampoo ist es dann wie ich es von Naturkosmetik kenne: es schäumt nur sehr wenig – was für Kinder ein großer Vorteil ist. Denn so gelangt auch viel weniger Schaum ins Gesicht. Schon die kleinste Menge auf der Stirn, die droht in die Augen zu laufen, löst nämlich bei meinem Sohn größte Panikattacken aus. Das Shampoo lässt sich sehr gut verteilen und ausspülen. Danach sind die Haare sauber, aber sie fühlen sich immer noch griffig an. Meinem Sohn ist das ziemlich egal, mir beweist es aber, dass auf Silikone und andere Weichmacher natürlich verzichtet wurde.

Raue Stellen an Po, Ellbogen oder Schulter pflege ich nach dem Bad bei meiner Tochter mit der Babylotion oder auch mit der Babycreme, die ich übrigens auch selber als Handcreme nutze. Der Duft ist schön warm, aber sehr unaufdringlich, die Pflege reichhaltig.

das boep test badeoelVor allem meine kleine Tochter hat sehr empfindliche Haut, und ich bade sie deshalb nicht jedes Mal mit Schaum. Deshalb kommt uns auch das Badeöl sehr gelegen. Die einzige Zutat auf der Liste, die ich nicht auf Anhieb verstehe, stellt sich als ein vollkommen unbedenklicher Emulgator (polyglyceryl-2 caprate) heraus. Dieser sorgt dafür, dass sich das Öl besser mit dem Wasser vermischt. Ein Vorteil, den das Badeöl gegenüber einem Pflegeöl hat. Nach dem Baden hat meine Tochter einen ganz leichten Film auf der Haut und diese fühlt sich ganz weich an. Mein Tipp: ich nutze dieses Badeöl immer nur in einer zusätzlichen Babybadewanne, in der meine Tochter noch sehr gut sitzen kann. Diese lässt sich einfach leichter reinigen als die große Badewanne.

Mein Fazit: Ich mag besonders, dass alle Produkte von das boep ähnlich dezent duften und ihr Pflegeversprechen wirklich sehr gut erfüllen. Außerdem gefällt mir, dass die Verpackungen allesamt recycelbar sind.

 

Bild: Jill Tindall / Getty Images