Marie Macon und Anne-Laure Lesquoy sind bereits seit der Schulzeit befreundet. Vor einigen Jahren riefen die beiden Pariserinnen ihr eigenes Label ins Leben und seitdem gibt es Kinderschmuck von Macon et Lesquoy. Mit coolen Pins & Patches bringen sie Kinder und Erwachsene zum Schmunzeln. Wir trafen Marie Macon zum Gespräch über Inspirationen, neueste Projekte und die persönliche Motivation hinter den verspielten Motiven.

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Bonjour, Madame Macon, wie sind Sie auf die Idee für den Kinderschmuck gekommen?

Anne-Laure und ich kennen uns schon seit Kindertagen und arbeiteten dann nach dem Abschluss gemeinsam für verschiedene Designer. Während unserer Arbeit trafen wir auf einige Stickereien, die wir sehr mochten. Sie boten uns an, Muster unserer eigenen Kreationen herzustellen. Wir stellten unsere Produkte in einigen Pariser Shops vor – sie mochten uns sofort und bestellten immer mehr. Dann ging alles sehr schnell.

Welche Motive sind für Broschen und Aufnäher besonders in der warmen Saison beliebt?

Unsere Obst- und Gemüsemotive aus dem Mittelmeerraum werden gut angenommen. Natürlich ist auch das Tierthema immer sehr erfolgreich! Dieses Jahr verkaufen wir einen kleinen Esel von Hydra Island (Kollektionsthema: Griechenland) und eine gestreifte Katze. Auch unser Sonne & Mond-Paar und eine Schlange, die auf ein Jackenrevers gepinnt werden kann, sind sehr beliebt!

Haben Sie selbst in Ihrer Kindheit viele Bügelbilder getragen?

In unserer Kindheit waren viele Aufnäher einfach nur Markenlogos. Deshalb sticken wir heute keine Logos mehr von Labels, obwohl wir sehr oft angefragt werden. Trotzdem haben wir tolle Erinnerungen an Rock-Patches; an die Zunge der Rolling Stones zum Beispiel. Deshalb arbeiten wir gerne heute auch mit Musikern zusammen.

Worauf legen französische Mütter besonderen Wert, wenn es um Kindermode und Kinderschmuck geht?

Es sollte praktisch, robust, schön – aber bitte auch nicht zu teuer sein.

Welche Kooperationen sind für Macon et Lesquoy in naher Zukunft geplant?

Wir kommen gerade von einer großen Veranstaltung während der Filmfestspiele von Cannes. Dort haben wir Pins für den Verein „5050×2020“ hergestellt, der sich für die Gleichberechtigung von Männern und Frauen in der Filmindustrie einsetzt. Unsere Broschen wurden an alle Akteure des Festivals verteilt wie Cate Blanchett oder Agnés Varda. Wir arbeiten außerdem gerade an einer hübschen Brosche mit Berets Lolhere, die die Tradition der französischen Baskenmütze fortsetzen, oder auch der Turnschuhmarke Sawa. Außerdem  kooperieren wir gerade mit verschiedenen Musikern.

Vielen Dank für das Gespräch!

Fotos: PR