Es ist Ostern und generell bedeutet so was, dass man irgendwann in den Osterstress verfällt. Es ist ja nicht so, dass man müsste, weil eigentlich könnte man es auch lassen, es ist nur Ostern und bitteschön, welches Kind weiß eigentlich, warum Hasen die Eier bringen und wieso der Hase das am Auferstehungstermin von einem Kerl namens Jesus tun muss. Zumindest, wenn es nach dem Christentum geht.
Habt ihr euch schon damit auseinandergesetzt, warum ausgerechnet der Hase die Eier bringt? Oder bin ich die Einzige, die sich bisher ein "Das war halt schon immer so" zurecht gelegt hat. Aber eigentlich ist die Erklärung ganz einfach und Google weiß ja sowieso immer alles und spuckt dahingehend einiges an Erklärungen aus und in Kurz: Der Osterhase gilt als so etwas wie ein Sinnbild für Fruchtbarkeit, Leben und Wiedergeburt. Das passt ja dann auch christlich irgendwie zur Auferstehung und schwupp, kann der Hase seit dem 17. Jahrhunder die Eier bringen. Eigentlich schade, früher gab es viecherteschnisch regionale Unterschiede, ich finde ja eierbringende Füchse auch ganz spannend.
Aber eigentlich wollte ich ja gar nicht erzählen, wo der Osterhase womöglich herkommt, sondern vom Stress den man sich selber macht. Wenn man zum Beispiel ein
eigenes Blog schreibt, werden generell herannnahende Feiertage zu drückenden Stresspunkten. Oh! Ostern! Ich MUSS was (für meine Leser) basteln. Und schon ist man im Stress, denn man färbt wesentlich mehr Eier als man eigentlich essen kann (ein Nachteil im Übrigen, wenn das Kind gar keine gekochten Eier mag!) und bastelt gefühlt 34983495 Osternester und dekoriert die Wohnung um, obwohl man eigentlich gar nicht so viel mit Hasen am Hut hat.
Ich habe also beschlossen, den Hasen einfach Hasen sein zu lassen und werde mich heute Nachmittag noch einmal auf die Pirsch begeben und Schokoeier jagen. Damit ist das kleine Kind zufrieden. Und was macht ihr? Verschenkt ihr Schokoeier oder Spielsachen? Gibt es bei euch zu Ostern auch große Geschenke oder bleibt es bei einer Kleinigkeit?