Isa_Claudia_HSM Kopie Seit 2011 fotografieren Isa Grütering und Claudia Kahnt stylishe Mütter und Väter mit Ihren Kindern für den Blog hauptstadtmutti.de und bloggen über alles, was trendbewusste Eltern so interessiert.  Heute verraten Sie uns, wie Sie die Weihnachtszeit mit Ihren Familien verbringen – inklusive einem ganz klassischen Rezept für den Heiligabend.

Wie habt ihr Weihnachten als Kinder verbracht?

Isa: Besonders schön und gemütlich war bei uns schon die Vorweihnachtszeit. Ziemlich klassisch, wir haben an den Adventssonntagen zusammen Kaffee getrunken und Stollen und selbstgebackene Plätzchen gegessen. Bis zum 24. Dezember mussten mein Bruder und ich so viele Weihnachtslieder wie möglich auf dem Klavier üben, die dann Weihnachten vor der ganzen Familie präsentiert wurden. Natürlich haben dann alle lauthals mitgesungen, was ich immer etwas peinlich fand. Heilig Abend selber haben wir immer zu Viert, also mit meinen Eltern und meinem Bruder verbracht oder mit einer Oma und am 1. Feiertag kam der Rest der Familie. Das war, mal abgesehen vom sehr lauten Singen, immer total lustig. Beschenkt wurden wir immer abwechselnd mit dem Kaufmannsladen oder der Puppenstube, jedes Mal neu bestückt. Im Laufe des Jahres „verschwand“ das dann immer unbemerkt.

Bildschirmfoto 2015-12-03 um 17.07.31Claudia: Die Vorweihnachtszeit wurde genutzt um Plätzchen zu backen. Ja, am 1. Advent standen dann mindestens 5 Sorten auf dem Kaffeetisch. Bei uns hing immer rein riesiger Adventskranz im Esszimmer von der Decke, den mein Vater selbst machte. Dieser Kranz und das Anzünden der großen Kerzen nach und nach waren für uns Kinder das Highlight. Als dann alle vier endlich brannten, wußten wir, es ist so weit! Und Heiligabend gingen wir ewig durch den Wald spazieren und „suchten“ Spuren vom Weihnachtsmann. Dann gabs Kaffee mit einem Konzert, das mein Vater auf der Gitarre und mein Bruder auf der Klarinette gaben und wir hörten Weihnachtslieder. Mit dabei waren meistens die Großeltern und noch zwei Tanten. Alle mussten solange singen, bis sich die Türen zum Wohnzimmer öffneten in dem der Weihnachtsbaum stand und unter dem alle Geschenke lagen. Spät am Abend gabs dann eine Mischung aus deutsch-russischem Essen, Wienerwürstchen und Kartoffelsalat, Kaviareier, Hering mit roter Beete und ganz viele russische Salate. Am 1. Feiertag waren alle wieder da und dann gabs Gans. Alles in allem eine Riesen-Völlerei.

Wie feiert ihr jetzt mit Eurer Familie?

Isa: Dieses Jahr feiern wir in Berlin zusammen mit allen Großeltern und Onkel. Der Opa hat letztes Jahr gesagt „Heiligabend findet da statt, wo Kinder sind.“ Und da machen wir das jetzt mal so. Und den Kaufmannsladen gibt es immer noch und der kommt bei unseren Jungs auch immer sehr gut an.

Claudia: Wir feiern in diesem Jahr alle bei meinen Eltern. Da ist am meisten
Bildschirmfoto 2015-12-03 um 17.07.06Platz und wir können uns um den Kamin versammeln. Das Programm bleibt eigentlich bei ihnen immer wie früher, nur das jetzt der Weihnachtsmann auf dem Pferd vorbei kommt und die Geschenke bringt. Großes Kino! Und vielleicht gibt’s ja Schnee…

Was kommt Heiligabend auf den Tisch, wie verbringt ihr den Tag?

Isa: Früher, bei mir zuhause, gab es Heilig Abend immer Karpfen Blau, hier ist das Rezept. Bei meinem Mann gab es als Kind immer etwas anderes, deshalb gibt es jetzt bei uns abwechselnd Karpfen oder ein Gericht, was mein Mann wählt. Dieses Jahr wird es wohl Gans geben.

SAMSUNG CAMERA PICTURESClaudia: Am Vormittag des Heiligabends wird mein Sohn mit seinem Großvater den Tannenbaum schmücken. Ich werde meiner Mutter in der Küche helfen und dann werden wir alle Mittagsschlaf machen um fit für einen langen Abend zu sein. Gekocht wird dieses mal auch deutsch-russisch, wobei ich dann das deutsche Essen übernehme und meine Mutter die russischen Gerichte. Und am Nachmittag geht’s dann spazieren und

PS: Die Anleitung für den Adventskalender von der Startseite findet ihr hier. Auch als Anregung zum Verpacken von kleinen Geschenken ganz wunderbar!