Der Sommer zeigt mal wieder, was er kann: Rekordverdächtige Temperaturen an die 40 Grad, kein Regen in Sicht.  Da stellt sich natürlich die Frage, nach einer geeigneten Abkühlung. Wir haben deshalb für euch einige Tipps zusammengetragen, wie ihr euch und eure Kids abkühlen könnt.

Poolspaß

Die beste Abkühlung gibt’s natürlich im Wasser. Glücklich in diesen Tagen sind wohl jene mit ihrem eigenen Pool im Garten. Sicher, schwimmen kann man darin meist nicht, aber einfach nur zum Abtauchen oder Wassertänze aufführen reicht es allemal. Im besten Fall liegt der Pool im Schatten oder ist geschützt durch einen größeren Sonnenschirm. Ansonsten sind regelmäßige Wasser-Pausen angesagt, damit die empfindliche Kinderhaut (natürlich immer eingecremt) sich von der Sonne erholen kann.

Alternativen zum Swimmingpool

Wer nicht zu den glückliche Pool-Besitzern gehört, kann es alternativ auch mit einem kleinen Wasserbassin probieren oder auch einem einfachen Eimer Wasser. Wenn es kleine Hügel oder ein Gefälle auf eurem Grundstück gibt, könnt ihr euch zudem eine eigene Wasserrutsche bauen. Dazu einfach eine Plane auslegen und mit ein wenig Wasser aus dem Schlauch geht’s los.
Aber Achtung: Sich bei Sommerhitze im Wasser aufzuhalten, kann einen sehr belebenden Effekt haben. Prüft vorher die Wassertemperatur, um nicht von eisiger Kälte überrascht zu werden – Muskelverkrampfungen und im schlimmsten Fall ein Kreislaufkollaps könnten die Folgen sein.

Sommerfrische suchen

Wer kann, sollte bei den heißen Temperaturen am besten eines tun: Raus aus der Stadt. Am Meer ist es garantiert viel angenehmer. Und noch kühler wird es hoch oben in den Bergen. Hier braucht man auch im Hochsommer ein Jäckchen.

Den Lebensrhythmus umstellen

Im Sommer sollten wir es wie die Leute in Italien machen: Einfach alle anstrengenden Aktivitäten auf die kühlen Stunden am Vormittag und Abend legen. Den Mittag über wird dann Siesta gehalten und im gekühlten Haus verbracht. Denn zwischen 12 und 15 Uhr ist die Sonneneinstrahlung am höchsten und damit auch die Temperatur.

Nasse Lappen zum Spielen und Kauen

Kleinen Kindern kann man zur schnellen Abkühlung prima einen kalten Waschlappen in die Hand drücken. Darauf lässt es sich nämlich prima herumkauen und spielen. Die dabei entstehende Verdunstung kühlt die Haut ab, ähnlich wie beim Schwitzen.

Zwei Mädchen genießen die warmen Sommertage.

Keine Angst vor kalten Füßen

Einfach einen Eimer schnappen, ihn mit kühlem Wasser füllen und die Füße darin baden. Sorgt garantiert für sofortige Kühlung.
Auch über die Unterarme kann man einfach mal kaltes Wasser laufen lassen. Das bringt den Kreislauf in Schwung und das „gekühlte Blut“ sorgt für einen abgekühlten Körper. Zusätzlich kannst man sich noch einen angefeuchteten Waschlappen auf die Stirn oder in den Nacken legen.

Richtig essen im Sommer

Besonders im Sommer sollte man viele Früchte essen. Ananas oder Melonen haben einen hohen Wasser- und Mineralienanteil und füllen wieder auf, was man durch die Schwitzerei verloren hat. Das gleiche gilt für leichte Suppen und z.B. italienischen Schinken, der wertvolles Salz liefert. Insbesondere Kinder müssen im Sommer deutlich mehr trinken als sonst. Mindestens zwei Liter pro Tag  –  ein Erwachsener entsprechend noch mehr. Auf mögliche Dehydrierung deuten Fieber, Verstopfung, dunkler Urin oder Hautfalten, die sich nach dem Zusammenkneifen nicht sofort wieder legen.

Frische aus der Flasche

Eine tolle Abkühlung ist auch ein Gesichtswasser. Das kann man entweder regulär in der Apotheke und dem Drogeriemarkt kaufen oder aber ganz einfach selbst basteln. Dafür einfach nur grünen Tee aufkochen, abkühlen lassen und in eine Spürhflasche füllen. Grüner Tee beruhigt gerötete sensible Haut und sorgt für die nötige Frische.

Menthol

Auch Menthol ist mit seinen ätherischen Ölen ein toller Frischekick für Zwischendurch. Einfach in die Handgelenke oder an die Schläfen reiben und schon fühlt man sich kühler.

Die Kleidung anpassen

Luftige Kinderkleidung, am besten aus Leinen oder Baumwolle, sind im Sommer ideal. Sie sind luftdurchlässig und schützen dennoch vor der UV-Strahlung. Im Allgemeinen ist längere Kleidung in den ganz warmen Tagen von Vorteil. Auch Hut oder Mütze sollte man nicht vergessen.

Wärmflasche mal anders

Warum nicht einfach mal die geliebte Wärmflasche anstatt mit warmem Wasser mit eiskaltem befüllen? Zwischen die Füße gelegt, wird so der Körper ganz natürlich heruntergekühlt. Auch ein toller Einschlaftrick in viel zu heißen Sommernächten.

 

Bilder: istock