Viele Kinder lieben ihren „Nuckel” abgöttisch und wollen nicht von ihm lassen. Experten raten jedoch, den Schnuller spätestens ab dem dritten Lebensjahr abzuschaffen. Curaprox Baby und Hebamme Dayo haben dafür einige Tipps, wie’s leichter gelingt!

„Babys haben ein natürliches Saugbedürfnis. Es beruhigt sie und gibt ihnen ein Gefühl von Geborgenheit, wenn sie saugen können“, erklärt Hebamme Dayo Oliver. Für die gesunde Entwicklung des Kiefers und des Gaumens ist die richtige Zungenhaltung entscheidend. So wird bei der normalen Nasenatmung der Oberkiefer durch die korrekte Position der Zunge am Gaumen in die Breite gedrückt, was ein normales Wachstum des Gaumens und eine korrekte Zahnstellung begünstigt. Kinder, die zu lange oder an nicht mund- und kiefergerechten Schnullern saugen oder sogar am Daumen lutschen, verursachen damit unnatürliche Druckverhältnisse im Mund. Als Eltern sollte man darauf achten, dass der Schnuller wirklich „passt“. Doch selbst wenn man alles beachtet: Irgendwann entwickelt sich der Kiefer weiter und spätestens dann hat der liebste Schnuller ausgedient.

Schnuller langsam abgewöhnen

Das natürliche Saugbedürfnis der Kinder sinkt meist schon zwischen dem neunten und zwölften Lebensmonat. Dayo Oliver erklärt: „Wenn Eltern merken, dass das Kind nicht mehr viel Interesse am Schnuller hat und mehr darauf herumkaut als daran zu saugen, kann er gut entfernt werden.“
Vielen Kindern fällt der plötzliche Abschied vom geliebten Schnuller jedoch alles andere als leicht. „Es ist wie eine Art Sucht, die überwunden werden muss. Wenn das Ganze aber von den Eltern gut begleitet wird, sollte das Kind keinen Schaden davontragen. Das heißt: mit dem Kind besprechen und ihm erklären, warum der Schnuller weg muss. Es lohnt sich auch zu überlegen, wann das Entwöhnen stattfinden soll“, so Dayo Oliver. „Ich finde, die Eltern sollten genügend Zeit haben, sich dem Frust des Kindes zu widmen, es aufzufangen und es ihm einfacher zu machen. Oft ist es auch eine Art Befreiung, wenn es im Alltag ohne Schnuller geht.“

Nuggibäume und Schnullerfee

Zudem können Eltern sich Geschichten ausdenken, die das Abgewöhnen vom Schnuller erleichtern. So gibt es mittlerweile in diversen Zoos und Parks sogenannte Nuggibäume. Hier können die Kleinen ihre heiß geliebten Schnuller einem Baum schenken und sie immer mal wieder besuchen. So haben sie Gewissheit, dass es ihnen gut geht.
Ebenfalls bewährt haben sich Nuggigeschenke an den Nikolaus, den Osterhasen oder das Christkind. Die Kinder geben ihre Schnuller bewusst ab und erhalten für das Loslassen eine kleine Belohnung sowie die Bestätigung, dass sie etwas Tolles und Wichtiges selber erreicht haben.
Manchmal kann aber auch eine kleine Notlüge helfen. Besonders beliebt: die Geschichte von der Schnullerfee, die kommt, um den Schnuller abzuholen, und dafür als Dankeschön eine Überraschung vorbeibringt.

Der kalte Schnullerentzug

Fakt ist: Je älter das Kind wird, desto schwieriger wird es, ihm das Nuckeln abzugewöhnen. Wenn alles versucht wurde und das Kind trotzdem nicht die geringsten Anstalten macht, sich vom Schnuller zu trennen, dann hilft nur noch der kalte Entzug. Auch Hebamme Dayo Oliver rät dazu: „Aus kieferorthopädischer Sicht sollte der Schnuller spätestens mit 24 Monaten abgewöhnt werden, um Schäden beim Kieferwachstum zu vermeiden.“

 

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