Welcher Film könnte mehr für Weihnachten stehen als „Kevin allein Zuhaus“? Happy Socks holte sich nun den Schauspieler und Weihnachtshelden Macaulay Culkin ins Boot und präsentiert eine Christmas Kampagne der besonderen Art. Wir sprachen mit den beiden Firmengründern Viktor Tell und Mik Söderlindh über Socken zu Weihnachten, Kinderstrümpfe und ihre großen Pläne fürs nächste Jahr.

Happy_Socks_Mikael_Viktor
Viktor Tell und Mikael Söderlindh

Wie seid ihr auf Happy Socks gekommen?

Mik: Wir mochten bunte Socken persönlich schon immer. Aber auf dem Markt gab es nicht wirklich coole Designs aus toller Qualität – höchstens mit Prints von Bart Simpson. Aber das war nicht das, was wir selbst tragen wollten. Socken sind in Schweden aber auch in Deutschland sehr wichtig. Wenn man zu Besuch ist und die Schuhe auszieht, kommen schließlich die Socken zum Vorschein. Wir wollten dieses besondere „Wochenend-(Socken)-Gefühl“ für jeden Tag kreieren.

Viktor: Keiner erkannte zum damaligen Zeitpunkt Socken als Accessoire oder eigenständige Marke. Wir packten also unsere Koffer voller Socken und versuchten die Leute von der Idee zu überzeugen.

Happy Socks, Christmas Edition
Weihnachtsstrümpfe für die ganze Familie

Wie sieht die aktuelle Winterkollektion aus?

Viktor: Normalerweise produzieren wir nur für zwei Saisons. Aber für die Weihnachtszeit machen wir eine Ausnahme. Wir dachten darüber nach, wer für uns am besten Weihachten repräsentiert. „Kevin allein Zuhaus!“ Jeder hat diesen Film schon einmal gesehen – besonders an den Feiertagen. Wir leben selbst gerade in Los Angeles und haben dadurch gute Kontakte zu Agenturen und Schauspielern. So kamen wir auch mit Macaulay Culkin in Kontakt. Er weiß selbst, dass er selbst heute, viele Jahre später, noch immer Weihnachten verkörpert. Deswegen wollten wir eine Kollektion machen, die voller Ironie strotzt. Macaulay ist quasi beides: Naughty & Nice! Er war einfach perfekt für die Rolle.

Macaulay Culkin, Happy Socks
Das Gesicht der neuen Kampagne: Macaulay Culkin

Mik, du hast selbst vier Kinder. Was sind deine Favoriten aus der Kinderkollektion?

Als ich mein erster Kind bekam, starteten wir unsere erste Kinderkollektion. Ich mag dabei die verspielten Looks am liebsten, mit kleinen Monster und Tieren, die sich bewegen – wie ein Pop-up-Spiel.

Normalerweise assozieren wir Socken als langweiliges Weihnachtsgeschenk. Was ist an Happy Socks so anders?

Mik: Jeder verschenkt gerne Socken. Aber keiner will langweilige Modelle. Warum also nicht fröhliche und bunte Socken verschenken? Mit Tieren, Punkten oder Streifen – hinter jedem Modell steckt eine Geschichte und ein besonderer Charakter.

Viktor: Manchmal bringen Leute sogar lieber Socken zu Dinner Partys mit, anstatt Blumen oder Wein zu verschenken.

Welche Einflüsse hat euer neuer Standort L.A. auf die Designs?

Viktor: Wir haben die Marke ursprünglich gegründet, um reisen zu können (lacht). Wir haben uns also schon immer als globales Label gesehen. Es gab Zeiten, da sind wir einen Großteil des Jahres nur gereist und haben dementsprechend viele Socken gebraucht (lacht). Wir haben Freundschaften auf der ganzen Welt geschlossen. Die Ideen kommen also von all unseren Erfahrungen, die wir gemacht haben.

Happy Socks Store Laden
Happy Socks Store in Silverlake (Los Angeles)

Welche Pläne habt ihr für das kommende Jahr?

Viktor: Wir werden in Deutschland einige Shops eröffnen und glauben noch an den stationären Handel und, dass Retail eine Geschichte erzählen kann. Auch wenn es vielleicht nicht zu einem Kauf kommt, erinnert sich der Kunde an das Einkaufserlebnis.

Mik: Wenn man in einen Laden geht, hat das doch etwas sehr Persönliches. Wie bei einem Freund zuhause. Es sagt so viel aus. Welche Musik wird dort gespielt? Welche Auswahl wurde getroffen? Wie werden die Produkte präsentiert? Wir wollen ein Wow-Gefühl erschaffen.

Vielen Dank für das Gespräch!